| Historie |
Die Residenz auf historischem Boden...Das Hotel befindet sich am Rande der Wallanlage des ehem. Wittmunder Schlosses, das 1461 von Häuptling und Ritter Siebet Attena zu Esens, Stedesdorf und Wittmund errichtet wurde. Auf Anordnung Friedrich des Großen kam es 1764 zum Abbruch. Der heutige Empfangsbereich, das frühere „Gelbe Haus“ diente von 1885 bis 1945 als Residenz der Landräte. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, blieb es in seiner ursprünglichen Form erhalten und gibt dem am 22. August 1991 eröffneten Hotel als Empfangsgebäude einen historischen Namen.
Das Hotel Residenz befindet sich auf historischem Boden und verdient daher diesen Namen zu recht. Es befindet sich am Rande der Wallanlage des Wittmunder Schlosses, das 1461vomHäutling und Ritter Siebet Attena, dem Häuptling zu Esens,Stedesdorf und Wittmund, errichtet wurde.Beim Wittmunder Schloß, das 1764 auf Anordnung Friedrich des Großen zum Abbruch kam,handelt es sich im eigentlichen Sinne um eine befestigte Burg, umgeben voneinem inneren und äußeren Wall und Graben.Die Burganlage diente von 1461 bis 1764 Verteidigunszwecken, insbesondere als Schutzfestegegenüber dem Herrschaftsbereich der Herscher über das im Osten an das Harlingerland angrenzende Jeverland mit dem Gebiet der ehemaligen Gaue Wangerland und Oestringen.Amtsassessor Friedrich Phillip Georg Meyer hat den Grund der allergnädigsten Herrschaft zur Erbauung des in rubo bezeichneten Etablissements hure superficici unentgeltlich überwiesen erhalten und darauf gerichtskundig das in rubo aufgeführte Haus 1831 mit Scheune erbaut. Haus nebst Scheune grenzen nordöstlich an das Amts- und Gefangendenhaus, südwestlich zu dem übriggebliebenden Teil der Burggrund, nordwestlich an den Ammermarkt, südöstlich an den Fuß des ehemaligen Schlosswalles. (Auszzug aus dem Grundbuch)Das klassizistische Haus wurde von Amtsassessor Meyer, der später nach Achim versetzt wurde, aus dessen Privatvermögen erbaut. Da jedoch das Gebäude aus fiskalischem Grund und Boden stand, hatte die „allergnädigste Herrschaft „ stets das Erstkaufrecht. Ferner galt die Regelung, daß jeder Beamte, der leitend am Amtsgericht bzw. bei der Amtsverwaltung tätig war, das Gebäude entweder käuflich erwerben oder als Dienstwohnung mieten konnte. Da das Gericht und die Amtsverwaltung bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts kompetensmäßig nicht voneinander getrennt waren, wurde das „Gelbe Haus“ auch als Wohnung für den Amtsrichter genutzt, bis es später alleinige Residenz des Landrats war.Ab 1885 residierte im „Gelben Haus“, wie es wegen des Anstrichs genannt wird, bis zum Endedes 2. Weltkrieges nachstehende von der preußischen Landesverwaltung berufene hauptamtliche Landräte: Landrat Karl Lodemann (1885 – 1889) Landrat Friedrich Bruno Alsen (1889 – 1897) Landrat Dr.jur. Ernst Budde (1897 – 1911) Landrat Max Schramm (1911 – 1929) Landrat Karl Liebenoss (1930 – 1933) Landrat Hans Kreuzberger (1933 – 1937) Lnadrat Adolf von Nassau (1937 – 1945) Nach den 2. Weltkrieg wohnten dort Oberkreisdirektor Onke Oncken und Schulrat Heinrich Thiemens.In den 60er Jahren befanden sich in den Räumen des ehemaligen Landrathauses Büroräume derKreisverwaltung. Zeitweilig waren nach dem Brand der Verwaltungsbarake an der Auricher Straße Teile der Stadtverwaltung Wittmund dort untergebracht. Danach stand es einige Jahre ungenutzt. Da es unter Denkamlschutz gestellt war, konnte es nicht abgerissen werden und findet nunmehr seit dem 22 August 1991 als Empfangsgebäude des Hotel Residenz eine sinnvolle Nutzung. |
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